Donnerstag, 14. Mai 2015

Gruppe 1 - Michael



Samstag, 18.April
Heute keine große Orientierung, wo wir überall waren. Bei besten Wetter und guter Laune sind wir unsere 2h50min-Runde gelaufen. Nach ca. 20km hat uns Marcus verlassen, da er nächste Woche den Hamburg-Marathon läuft. Unfreiwillig hat auch unser Björn die Gruppe mit Marcus verlassen. Nachdem das Kommando: „Füße hoch“ kam, folgte Björn der Erdanziehungskraft.


So ging es dann in reduzierter Laufgruppe weiter. Alles hätte so schön sein können, wenn Frank, heute fehlte auch Iris, nicht auf einmal das Tempo angezogen hätte. Einmal von der Leine gelassen, gab er mal wieder Gas, was einigen so gar nicht gefiel. Der ein oder andere, so auch ich, mussten ganz schön Kämpfen. Am UnTH wieder angekommen wurden wir im Garten mit lecken Apfel-Kuchen mit Mandelsplitter bedeckt (von Sonja) und Erfrischungsgetränken belohnt. Alle Gruppen waren zusammen.

Dienstag, 21.April
Heute ist mal wieder Bahnwahn mit der gr. Pyramide angesagt. Nach kurzem Einlaufen, wurde das Lauf ABC auf der Wiese ohne Schuhe gemacht, mal was anderes, wenn da nicht das ein oder andere kleine Häufchen gelegen hätte.Und wieder sollte es wieder zu einem  Ausfall kommen. Heute hat es Willi und seinen Oberschenkel erwischt. Gute Besserung.

Samstag, 25.April
Das gute zuerst, nach den letzten Ausfällen in den Einheiten, gab es heute keine Verluste. Heute führt Carsten die kleine Gruppe, durchs Land, da viele in Hamburg zum Marathon sind. Es ist eine schöne fast flache Strecke. Obwohl wir einiges langsamer als sonst unterwegs sind, sind auch heute die Beine wieder schwer.Heute gibt es einen Rhabarber-Apfel-Kuchen , mit selbst geernteten Rhabarber, vom Burkhard. Der Kuchen hat selbst die überzeugt, die eigentlich keinen Rhabarber mögen. Und dazu ein alkoholfreies Helles vom Sandro.

Dienstag, 14.April
Zum heutigen Tempotraining, gibt es den Hügel mit Aussicht. Da die anderen Gruppen die  Einheit schon gemacht hatten, waren wir etwas vorgewarnt. Nach einer kleinen Einlaufphase mit der üblichen Gymnastik, ging es, in einer kleinen Gruppe, im zügigen Tempo, zum Wolfsberg mit seinem Aussichtsturm. Dort angekommen wurde die erste Runde gemeinschaftlich abgearbeitet. Dann im jeweiligen individuellen Tempo. In Runde 4, habe ich Björn mal motiviert, die Runde im gleichmäßigen Tempo zu laufen. Ähnliches wurde dann mit Markus in der 5 und letzten Runde gemacht. Bergab waren sie immer super schnell, was aber dann Bergauf an Tempo fehlte. Experiment hat sehr gut geklappt, Daumen hoch Jungs. Anschließend ging es wieder Richtung Heimat, wo es nach dem Dehnen wieder mal ein leckeres alkoholfreies Weizen von Björn gab. DANKE.

Samstag, 02.Mai
Heute steht die Flughafen-Runde auf dem Programm. Eine schöne flache Etappe. Diese Runde wird wohl nicht so häufig gelaufen, da die Betreuer sich das ein oder andere mal kurz Besprechen mussten, welcher Weg genommen wird. Aber am Ende war alles gut und die Zeit wurde eingehalten.
Wieder hatte einige Leute schwere Beine, was aber der ein oder andere (mich eingeschlossen) selber Schuld war. Es wurden außerhalb des Trainingsplans, Wettkämpfe gelaufen. Was sollst, durchbeißen und sich gegenseitig Motivieren und durchziehen, so wie sich das in der Gruppe gehört. Alle sind zusammen am UntH angekommen. Alle? Fast alle, da noch ein paar Minuten auf der Uhr übrig waren, sind Burkhard und ich diese noch weitergelaufen und kurze Zeit später angekommen.

Dienstag, 5.Mai
Tempotraining!!!!
Heute geht es an der Regattabahn. 8 x 1000m, nach Möglichkeit im jeweiligen gleichen Tempo, mit kurzen Pausen. Was schön war, wenn der kalte Wind in den kurzen Pausen nicht gewesen wäre.

Samstag, 09.Mai
Heute haben alle drei Gruppen dieselbe Strecke zu meistern. Mintard samt Esel. Leider ohne mich. Falle Gesundheitsbedingt aus.

Dienstag, 12.Mai
Noch leicht angeschlagen, versuche ich heute mein Glück beim Tempotraining auf der Bahn. Heute sollen es zwei kl. Pyramiden werden. Wie schon gesagt, sollen. Leider ohne mich, schaffe nur eine und lass es lieber bei dieser einen und schone mich noch ein bisschen. Hoffentlich klappt es Samstag mit dem langen Lauf.

Marathonkursblog – Gruppe 2 – Dagmar

Samstag, 2. Mai, 30 km in 3 StundenTiger and Turtle nennt sich unsere Runde und es geht zunächst auf bekannten Pfaden Richtung Süden. Auf unseren Flughafenläufen sind wir hier schon her, aber während da der Wald noch kahl und braun war ist nun alles herrlich grün. Auf Düsseldorfer Gebiet laufen wir durch idyllische Alleen und genießen die bunte Blütenvielfalt des Frühlings. Wir passieren die Bahnhaltestelle „Froschenteich“, aber einen Teich mit Fröschen kann ich weder sehen noch hören. Dafür grüßen uns die entgegenkommenden Radfahrer sehr freundlich. Frank sagt, das sei im Duisburger Süden so! Die Leute würden immer freundlich grüßen und die Sonne schiene dort auch immer. Scheint was dran zu sein – das Wetter ist heute wirklich wieder spitze! Bei Kilometer 24 kommen wir endlich beim „Tiger and Turtle“ Hügel an. Ich mag nicht mehr, ich möchte jetzt eigentlich nicht mehr laufen und vor allem will ich diesen Hügel da nicht hoch laufen! Guck nicht hin, sage ich mir, schau auf den Boden und lauf einfach. Mach ich dann. Bis ich auf einmal eine Fanfare höre... steht da oben doch tatsächlich eine Frau, die uns laut hupend anfeuert weiter zu laufen... das wirkt. Das innerliche Jammertal ist vergessen und ich freue mich und winke zurück. Es sind Susi mit Familie und Elke, die uns hier oben herzlich begrüßen und supernett mit Getränken und Proviant versorgen, vielen lieben Dank! Nach einem schönen Erinnerungsfoto geht es zurück zur Wedau, war dann auch gar nicht mehr so hart. 

Dienstag, 5. Mai, Tempotraining
Wir laufen auf der Bunertrunde durch den Stadtwald, immer 1000m im Renntempo und traben dazwischen. Inga, Frank und Thomas wechseln sich mit dem Tempo machen ab. Die ersten Passagen sind hart, es geht viel bergauf und die schnellen 1000m scheinen kein Ende zu nehmen. Aber irgendwie kommt man ja doch durch und das ist schon ein tolles Gefühl! Teil 2 hat nur noch moderate Anstiege und vor allem ganz ganz tolle Bergabstrecken für uns. Denken aus, Rennmodus an und im vollen Galopp den Berg runter, wow, das macht Spaß.

Samstag, 9. Mai, Mintard
Die Königsetappe, 32,5 Kilometer, 3 Stunden und 13 Minuten! Was für ein Lauf. Ich bin immer noch sehr stolz und glücklich, dass ich das gelaufen bin. Die ersten 14 Kilometer kennen wir schon von unserer Stootrunde. Es macht auch jetzt wieder großen Spaß den Pfad durch den Wald hinunter zu flitzen. Dann geht es durch die wunder-wunderschönen Ruhrauen. Üppige grüne Wiesen, blühende Obstbäume, hier möchte ich Biene sein, ich würde mich so voll schlürfen, bis ich nicht mehr fliegen könnte. Der einsetzende Regen und Klaus ominöse Worte „Gleich kommt der Esel“ holen mich ins Laufen zurück. Der „Esel“ soll ja ein fieser langer Anstieg sein und ich schalte innerlich in
den Dreimal-den-Rottweg-hoch-Modus. Das klappt dann auch ganz gut. 1,2km in Kurven hoch, zum Glück nicht zu steil, ich schaffe es an Inga dran zu blieben und bin erleichtert, als wir oben sind. Danach geht es im Wald noch mal ein Stückchen hoch, aber das schlimmste ist ja geschafft.
Irgendwo in Ratingen, bei Kilometer 19 hat Heinz uns einen Verpflegungsposten organisiert. Zwei sehr nette junge Leute versorgen uns dort mit Getränken, Bananen und aufmunternden Worten. Das tat wirklich gut, vielen herzlichen Dank dafür! Die restlichen 13,5 Kilometer musste ich mir zwischendurch immer mal kleinreden. Boah, wie schnell das mitunter wechselt! Von „nur noch ein kleiner ...er“ bis „ich will auffen Arm“ ist alles dabei. Aber, wenn es einfach wäre, hieße es Fußball – und nach 32,5!!!
Kilometern waren wir erschöpft und zurecht stolz im Ziel.

Dienstag, 12. Mai, „O'zapft is!“ oder Tempotraining im SteinbruchMir hat mal jemand erzählt, dass Mücken nicht schneller als 10 km/h fliegen könnten. Müssen sie auch gar nicht. Sie können ganz gelassen abwarten, bis ein Läufer am Berg langsamer wird oder, noch besser, zum Verschnaufen stehen bleibt. Ich höre die Mücken jetzt noch laut lachen, wenn ich daran denke, dass ich wahrscheinlich die einzige war, die sich vorher nicht mit Autan eingesprüht hatte. Blöde Viecher! Ansonsten war es klasse! Um den Steinbruch herum gibt es Cross-Trail-Pfade voller Aufs und Abs, mitten im Wald, über Wurzeln, sandige Rampen, durch Gräser, Brennnesseln, um Kurven und Biegungen, herrlich laufspaßig und kraxelig. Eine tolle Runde, die allen großen Spaß gemacht hat.
Und in drei Wochen ist der Marathon. So ein bisschen aufgeregt bin ich ja jetzt schon :-)


Dienstag, 12. Mai 2015

Gruppe 3 - Urlaubsvertretung für Katja... Danke Kirsten!

Da Katja nun 2 Wochen im Urlaub ist, hat es mich mal wieder getroffen den Blog zu schreiben. Nachdem das auch im letzten Jahr schon meine Aufgabe war, dachte ich eigentlich, dieses Jahr verschont zu bleiben, aber wer kann Heinz schon einen Wunsch abschlagen ;-)
 

Samstag, 02.05.2015 FlughafenrundeNachdem wir letzte Woche in einer kleinen, sehr netten Gruppe unterwegs waren, liefen wir diese Woche wieder in einer großen, auch sehr netten Gruppe mit Fahrradbegleitung durch Heinz und Britta. 3 Stunden standen auf dem Plan. „Das wird hart“, dachte ich mir. Da hat sich auch zum letzten Jahr nichts an meiner Einstellung zu den langen Läufen geändert. Ich war glaube auch nicht die Einzige, die sich freute, dass uns dieses Mal, der Rottweg erspart bleiben würde! Die Flughafenrunde war mir namentlich zwar noch im Gedächtnis, viel kannte ich aber nicht mehr von der Strecke. Egal – dafür haben wir ja unsere Betreuer. Es war ein schöner, flacher Lauf, den jeder ganz gut bewältigt hat. Zur Belohnung gab es Apfelmuffins von Rolands Frau. Sehr lecker!!

Dienstag, 05.05.2015 Tempotraining
6-8 x 1.000 Meter: das heißt wir laufen 6-8 mal 1 km schnell und dazwischen haben wir Zeit unseren Puls wieder herunterzubringen, indem wir etwas langsamer laufen. Unsere Gruppe nutzte dazu die Seenplatte. Auf den schnellen Kilometern zog Marc ganz schön an, aber wir blieben dran! Schließlich wussten wir ja, dass wir uns nach spätestens 1.000 Metern wieder etwas erholen können. Dachten wir zumindest… Als Marc auf dem Rückweg meinte: „Jeder darf schneller laufen. Es ist nur noch bis zur Ampel!“ gaben nochmal alle ihr Bestes. Die Ampel war allerdings gefühlte 2.000 Meter entfernt. Die rote Ampel erfreute uns daher umso mehr! Insgesamt tolles Training! Danke Marc!

Samstag, 09.05.2015 MintardDie von allen gefürchtete Mintardrunde stand heute auf dem Plan. Im Gegensatz zum letzten Jahr wusste ich dieses Mal was auf mich zukommt. Ob das jetzt besser oder schlechter war, kann ich gar nicht sagen. Die Nervosität ist jedenfalls geblieben. Nicht nur, dass wir uns nochmal um 4 km steigern mussten, uns erwarteten auch einige Steigungen. Bei zunächst sehr gutem Wetter mit Sonnenschein („hätte ich mich mal dünner angezogen“) ging es ein Stück an der Regattabahn entlang Richtung Wald und dort zur ersten Steigung, dem altbekannten „Rottweg“. Kein Problem für die Gruppe. Unser intensives Hügeltraining macht sich bezahlt. Jetzt wurde sich schon gedanklich auf das nächste Etappenziel eingestellt. Relativ früh wurde daher der „Esel“ zum Gesprächsthema in unserer Gruppe. Mit etwas kaltem Regen („jetzt hätte ich gerne eine Jacke“) ging es dann weiter durch den Wald, über Wiesen und auf schmalen Pfaden Richtung Mintard. Nachdem wir noch einen ziemlich steilen und holprigen Berg hinunterliefen wurden wir erstmal mit einer tollen Aussicht belohnt. Ein paar Kilometer weiter kam dann der Esel. Jeder konnte in seinem Tempo hochlaufen. Heinz fuhr mit dem Rad vor und erwartete uns oben. Also liefen wir los. Katharina, Marc und Henri liefen voraus, Dieter und ich mit etwas Abstand zu ihnen hinterher. Und es lief! Plötzlich waren wir oben. Hurra! Wir hatten das schlimmste hinter uns! Das nächste Ziel was wir anpeilten, war der von Heinz organisierte Verpflegungsstand bei km 19. Dort warteten Bananen, einige Getränke und ein Auto auf uns. Wem der Lauf bis dahin zu viel war, durfte mit zurück fahren. Für den Rest hieß es dann noch ca. 13,5 km weiterlaufen. Ich fühlte mich gut und lief weiter, wie die meisten aus der Gruppe auch. Auf den letzten Kilometern wurde es sehr ruhig aber wir hielten durch. Es war ein sehr abwechslungsreicher Lauf mit netten Gesprächen, passendem Wetter, wie immer guten Sprüchen von Dieter und Thorsten und einer unglaublichen Geschichte vom Christian: „Es gibt morgens um 9 Uhr keine Hamburger mehr bei MC Donalds!! Unglaublich!“

Kirsten


Samstag, 2. Mai 2015

Marathonkursblog – Gruppe 2 - Dagmar

Samstag, 4. April, 25 Kilometer in 2:30 Stunden

Wir starten zur 3-Städte-Tour. Prima, davon hatten wir schon mal eine Light-Version, bei der meine Uhr streikte. Dann bekomme ich die Strecke ja doch noch in meine Sammlung. Wir laufen in den Duisburger Stadtwald, am Zoo vorbei, sind in Mülheim und in den Ruhrauen, die Sonne kommt raus, aber es bleibt windig. Jo, läuft eigentlich. Auf Duisburger Stadtgebiet kommt mir die Strecke bekannt vor, mit dem Fahrrad bin ich hier öfter unterwegs. So im Laufen zieht es sich, puh, Katrin und Susa erzählen mir, dass die Tortour de Ruhr hier dem Ende zugeht, Respekt, also, wenn ich hier jetzt schon 100 Kilometer oder mehr hinter mir hätte müsste ich mich aber mental ganz schön durchprügeln. Nach der Überquerung des Ruhrwehres geht es am Ruhrdeich zurück. Och nein, den Teil finde ich schon mit dem Fahrrad nervig. Und wir müssen noch 10 Kilometer. Es ist mir zu laut (Autos), zu windig, zu geradeaus, zu schnell, eigentlich zu alles! Wäre ich alleine, wer weiß, vielleicht hätte ich hier abgebrochen? Aber so, in der Gruppe, nä, ist ja auch eine Frage der Ehre ;-) irgendwie müssen da ja alle durch! Also weiter, am Tüv vorbei und dann den Kaiserberg hoch. Das ist richtig heftig. 19 Kilometer gelaufen und dann diesen Berg hoch! Einfach übel, mir fallen die dollsten Schimpfworte und Flüche ein und ich schieße sie mit grimmigem Blick in den ansteigenden Weg. Susa läuft hinter mir und muss genauso kämpfen wie ich. Willi holt auf und schiebt uns an, er ist morgens schon einen 10er gelaufen und motiviert uns hier noch? Wow! Und auch andere müssen so kämpfen wie ich, obwohl sie schon einige Marathons gelaufen sind? Das gibt mir wieder neuen Willen. Mir doch egal, ob das heute alles hart und schwer ist... jetzt extra! So! In der Umkleide muss ich noch einmal den Lauf beschimpfen und Inga sagt: „Wenn der Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer“ Oh ja, sehr gut gesagt! Auf der Fahrt nach Hause überquere ich im Auto unsere Laufstrecke und bin mit einem Mal damit versöhnt: „haha, ich bin's gelaufen! Ich hab's geschafft, ha, ich hab's trotzdem durchgezogen!“ Yes!

Dienstag, 7. April

Aussicht mit Hügel, am Wolfsbergaussichtsturm
Das war schön, immer eine Runde um den Hügel und dann auf den Turm gehüpft. Das ging locker. 9 Jahre Schulweg mit 258 Stufen waren also doch nicht umsonst.

Samstag, 11. April, 27 km Stoot in 2:40h

Ja, sauber, super, toll, herrlich. Wetter schön, Strecke schön, Leute fröhlich, passt einfach alles! Dirk läuft mit, er wird beim RRM den 4:15h Pacemaker machen. Das ist meine Zielzeit, schön die 6 Minuten durchlaufen. Ich erzähle Dirk davon und er beantwortet mir sehr nett alle Fragen, die ich so im Vorfeld habe. Prima, jetzt weiß ich schon wie und mit wem ich laufe. Bleiben noch die Schuh- und die Verplegungsfrage, aber ich hab ja noch ein paar Läufchen zum Ausprobieren. Die Kleiderfrage ist einfach: kurz, kurz, egal wie das Wetter wird. Als wir zum UntH zurückkommen bin ich zwar etwas geschafft, aber ich könnte und würde jetzt tatsächlich noch weiterlaufen, wenn das anstände. Jo, 15 noch, dann hast du den Marathon, das fühlt sich gut an, ich freue mich darauf.

Dienstag, 14. April, plötzlich Sommer! 24 Grad – Hügelläufe

Grässlich, ich kann besser bei kühlem Wetter laufen, in der Wärme muss ich zurück schrauben. Ich hau mich irgendwie die Berge hoch, oben erhöhe ich das Tempo auf 5 Minuten um die Gruppe einzuholen, wow, wenn das beim RRM so warm wird geh ich auf 4:30h. Oder 4:45h, ist doch völlig egal, Hauptsache gut durchkommen und mit guter Laune ankommen!

Samstag, 18. April, in 2:50 und 29 km zum Flughafen und zurück

Haha, ich bin im Bekanntenkreis mehrmals gefragt worden, welchen Flugplatz es denn an der Wedau gäbe... die ungläubigen Blicke waren herrlich, als ich das aufklärte. Also ab, Richtung Düsseldorf. Nach 19 km machen wir einen Zwischenstopp an Ingas Auto. Nächste Woche laufen unsere Trainer den Hamburgmarathon und heute daher nicht mehr alle die volle Distanz mit. Inga, Thomas und Frank versorgen uns am Auto mit Getränken und dann geht es weiter. Der Weg wird schlaglöchrig und steinig. Man muss schon gut schauen wohin man den Fuß setzt. Ich bin hinterher mehr mental geschafft als körperlich.
Klaus hat Geburtstag, er hat Kuchen und Getränke dabei. Wir treffen uns mit den anderen beiden Gruppen auf der Wiese hinter'm UntH und schwelgen in diversen Kuchen und Getränken, passt :-)

Dienstag, 21. April, große Pyramide im Leichtathletikstadion.

400 - 600 - 800 – 1000 – 1200 – 1000 – 800 – 600 – 400 Meter, dazwischen Trabpausen, das hat was!

Samstag, 25. April Theater an der Ruhr & Nachbarsweg

Die meisten LC'ler laufen den Hamburgmarathon und wir laufen heute eigenverantwortlich. Inga, Frank und Thomas haben uns dafür vorher Tipps gegeben. Zu neunt starten wir Richtung Stadtwald. Ulrike, Susanne und Petra kennen die Strecken gut und führen uns prima durch. Sarah und Tilli kamen etwas später und holten uns zum Glück noch ein. Zusammen mit Rebecca, Andre und Andreas sind wir ein gut gelauntes Trüppchen und laufen locker und quatschend unsere 30 Kilometer in 3 Stunden ab.

Dienstag, 28. April, 4x1000m an der Regattabahn

Blauer Himmel, Sonne, schön kühl, ideal zum Laufen! Inga, Thomas, Frank und Katrin haben noch den Marathon in den Beinen. Wir absolvieren unsere Tempoeinheit in der Nähe und laufen 4 Runden mit knackigem Anstieg. Ich staune über Thomas, der trotz erfolgreichem Hamburgmarathon 2 Tage zuvor mit uns läuft und mit 4:26 laut meiner Uhr ein Tempo hinlegt, das mich beeindruckt. Katrin, Frank und Inga jubeln uns nach jeder Runde zu, das macht richtig Spaß!

Heute Samstag geht es wieder auf die Piste. Tiger and Turtle steht auf dem Programm. 30 Kilometer, 3 Stunden. Cool, kann ich, mach ich, das schaffen viele mit dem Fahrrad nicht und wir laufen das! Und freuen uns auch noch drauf... ich liebe diesen Marathonkurs :-)




Freitag, 17. April 2015

Gruppe 3 Katja - 28.03 bis 14.04... WLS HM der große Tag, neue Rekorde und Traningsspaß pur!


Heute, am 28. März 2015, ist mein großer Tag!
Mein Ziel den ersten Halbmarathon zu laufen ist greifbar nah, und muß jetzt nur noch umgesetzt werden. Am letzten Samstag ist die Generalprobe gut gelaufen (23km), also sollte ich es ins Ziel schaffen! Leider ist die Wetterprognose nicht so dolle, aber egal, heute wird gelaufen.
Und da ich mit dem Auto wegen der Straßensperrung nicht fahren kann, hier geht so eine Winterlaufserie lang ;-), mache ich mich, warm angezogen, in einem ruhigen Tempo auf den Weg zum Start (nachdem ich noch schnell meinen Chip geholt habe, den ich fast vergessen hätte). Die Zeit reicht trotzdem, um aufgewärmt in der Turnhalle bei der Startnummernausgabe anzukommen und meine wämende Kleidung abzulegen. Naja, das hab ich schon immer gemacht. Erstmal 3km einlaufen, bevor es auf eine Distanz von 21,1km geht *lach*.
Im Startbereich lass ich meine Augen schweifen, um Mitstreiter zu entdecken. Daaaaa, Thomas entdeckt. Viel Zeit bleibt nicht mehr bis zum Start. Mein heutiger Plan, immerhin habe ich einen im Gegensatz zu den 15km, einen 6er Schnitt zu laufen. Sollte eigentlich zu schaffen sein, mit dem Training und mit der Zeit vom 15km Lauf im Kopf.
Thomas und ich machen uns dann zusammen auf den Weg. Da ihm Trainingseinheiten fehlen, aüßert er die Vermutung den 6er Schnitt nicht halten zu können. Noch während des ersten Kilometers treffen wir auf Ralf, das kann jetzt nur noch klappen! Die 15km sind wir mal so richtig gut gelaufen. So, und jetzt sind es nur noch 20km ;-)
Die Masurenallee laufen wir zusammen in unserer Dreier Gruppe entlang. Bei Ralf läuft es gut und er kann schneller laufen. Da wir uns ja noch so ziemlich am Anfang befinden, lasse ich in ziehen und bleibe in meinem Tempo. Uuups, 5.50. Jo, läuft. Dann versuche ich es mal in diesem Tempo.
So laufen Thomas und ich weiter. Als es dann in den Wald rein geht und der Weg schmaler wird, wird es schwieriger zusammen zu bleiben. Bei der Umrundung des Hügels verliere ich Thomas. O.k., dann wird heute allein gelaufen. Wenn auch nicht so ganz, bei dem großen Starterfeld. Und es waren gerade mal knapp 7km hinter uns.
Es nieselt so vor sich hin und es läuft ganz gut. Am Holzstapel, ohne Heinz, vorbei. Na vielleicht steht er bei dieser Distanz woanders, der Motivator.
Der Haubachsee ist umrundet und es geht wieder auf die Masurenallee. Bei ca 11km läuft ein Herr neben mir und spricht mich an, wie locker ich laufen würde und das es ganz entspannt aussehen würde *grins* Er selber würde schon die ganze Zeit pusten. Ich bedanke mich ganz höflich und hoffe insgeheim, dass es nach den nächsten 10km auch noch so aussehen wird. Also dann mal die zweite Hälfte in Angriff nehmen und gespannt sein auf die Streckenführung. Viele haben im Vorfeld davon gesprochen und gestöhnt, da man mehrfach knapp am Ziel vorbei muß.
So wird dann auch die Regattabahn umrundet und am Ende vom Prallelkanal geht es in den Wald Richtung Kalkweg. So schlängelt sich unser Weg dann in diesem Waldstück hin und her. Die neuen Schuhe bekommen hier den Rest im Schlamm und werden so richtig eingeweiht (natürlich hab ich sie vorher eingelaufen :-) sie laufen sich toll und haben die Motivation erfüllt.
Und jetzt sind es tatsächlich nur noch 2km. Unfassbar. Ich fühle mich wirklich noch gut und die Beinchen tun auch noch nicht weh. Tschaka!!! Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung und das sollte ich auch noch schaffen! Ein bißchen freue ich mich schon :-)
Dann ist auch bald das Leichtathletikstadion zu hören und kurz darauf zu sehen. Jetzt noch die Ehrenrunde auf der Tartanbahn! Und dann ist es endlich soweit. Ich beende meinen ersten Halbmarathon glücklich und beeindruckt. Ich fühle mich immer noch gut und habe den Spaß nicht verloren. Üüüüüüüüberglücklich!!!!
Im Zielbereich treffe ich dann einige Mitstreiter und wir beglückwünschen uns gegenseitig. Da wir alle bis auf die Haut durchnässt sind und schnell kalt werden, bleibt es nur bei kurzen Gesprächen.
Und jetzt kommt der Knaller, mein Blick auf die Uhr und ich sehe meine Zeit von 2:02:50 :-D Hey, nicht das ich meinen ersten Halbmarathon beendet habe, ich bin im Durchschnitt tatsächlich 5.50min gelaufen. Boah
Das was noch vor einem Jahr unmachbar schien, allein von der Distanz, lauf ich dann mal eben in einer Durchnschnittlichen Pace von unter 6min.
Man erinnert sich dabei an den ersten gemeinssamen Lauf am ersten Tag unseres Kurses. Wir laufen alle im 6er Schnitt 10km. Ja ne, is klar. Voll die dicken Backen und kämpfen war angesagt.
Und jetzt nach 3 Monaten Marathonkurs eine für mich so tolle Zeit beim ersten Halbmarathon! Ich bin einfach stolz auf mich!


Das Tempotraining am 31. März muß leider wegen "Niklas" abgesagt werden. Gut, dann machen wir heute keinen Sport. Toi toi toi, die erste Zwangspause. Bisher hatten wir mit dem Wetter wirklich Glück und konnten immer trainieren.
Dann sehen wir uns alle am Samstag, um noch einmal die 2Std. 30min in Angriff zu nehmen! Wer bring eigentlich Kuchen mit? ;-)


Samstag, 11. April 2015 und heute werden wieder neue Rekorde aufgestellt ;-) und ein neuer Trinkgurt getestet :-)
Wetterradar sagt Regen voraus, bei aber angenehmen Temperaturen, also mal ein dünnes Jäckchen übergezogen. Anfangs dann etwas geflucht, aber später dann doch dankbar gewesen. Heute Selbeckrunde mit Großenbaum - aha.
Da direkt am Anfang unserer Runde die Frage nach einem Gesprächsthema auf kam und das schönste Thema "Essen" ist, mußte ich erstmal hektisch fragen, ob jemand auch Kuchen mitgebracht hat :-) und zum Glück - der Heinz. O.k. so kann es dann auch weiter gehen. Das was am vergangenen Samstag nicht dabei war, aber dafür heute wieder auf dem Programm stand, der Rottweg! Haben wir gemeistert. Tja, und die Sonne lacht.
Nach  10 km eine große Pippipause, dachte ich zumindest, da alle stehen geblieben sind. Aber an der Gärtnerei, an der wir jetzt schon des öfteren vorbei gekommen sind, gab es eine extra für uns organiesierte Erfrischung voll nett und richtig schön gemacht für den LC Duisburg. Da bin ich doch mal gespannt, was es bei Kilometer 20 gibt ;-)
Die Strecke ist wieder schön und geht schön gerade aus :-) so konnten wir uns auch nicht verlaufen!
Leider gibt es bei einigen wieder Probleme und müssen von der Gruppe abreißen lassen, kommen aber alle wohlbehalten im Ziel an.
Auch bei mir läuft es heute nicht gans so gut und die Aussicht auf den Kuchen lassen mich durchhalten. Die Ansage vom Heinz jetzt immer etwas Geld und das Handy dabei zu haben, ist wirklich gut gewesen. Jetzt geht es immer mehr in den Bereich, wo Grenzen aufgezeigt werden. Man weiß ja noch nicht, wie der Körper so mitmacht. Naja, so`n bißchen weiß ich woran es heute gelegen hat und ich freue mich auf den nächsten langen Lauf!
Wohlbehalten an der UnTH angekommen, haben wir Jedenfalls dann alle zusammen das Blech Kuchen verputzt und es war wieder legger. Habe mich opfern müssen das letzte Stück zu nehmen :-)


Yippie, es ist Dienstag der 14. April und Tempotraining ;-) warum freut man sich eigentlich nicht so doll? Heute jedenfalls, weil es sich schon viel zu warm anfühlt.
Heute wird es die "Ganghofer" 4x mal geben und alle die dies kennen stöhnen schon. Ohje, mal sehen was uns da erwartet.
Es geht in den Bissingheimer Wald rein und nach ca 3 km stehen wir davor. So, und da soll es jetzt vier mal hoch gehen. Heute sage ich da mal, runter ist doch schöner :-)
Es ist ein schöner Waldweg und es geht schön im Gänsemarsch schnaufend hoch. Ich finde ein knackiger kurzer Anstieg - der gut zu meistern ist. Es macht Spaß, ein kleiner Trail. Zum Glück weiß man bei den nächsten drei Durchgängen wie weit es geht und läßt einen den Anstieg noch besser meistern. Nee, ich muß wirklich sagen, et war schön!
Nach der letzten Runde wird eine Verlängerung für "Streber" angeboten, aber alle mußten pünktlich zu Hause sein ;-)
So geht es dann also in einem gemütlichen Tempo wieder zurück. Zum Auslaufen wurde dann die etwas weitere Distanz gewählt aber alle sind gut ins Ziel gekommen.

Donnerstag, 16. April 2015

Hurra, Gruppe 1 (hier Michael) lebt noch...


Dienstag, 31.März
Wegen Sturm bzw. Sturmwarnung ist das Training aus Sicherheitsgründen abgesagt und somit musste jeder selber entscheiden, ob / wann und wie er die Einheit macht. Ich habe die Trainingseinheit heute auf der HOAG-Trasse zwischen OB-Holten und DU-Walsumhafen erledigt. Der Wind („Sturm“) war zu diesem Zeitpunkt OK und es gab nur ab und an ein paar Regentropfen. Nach dem Halbmarathon vom Samstag waren die Beine noch etwas schwer, aber es hätte schlimmer kommen können und somit war ich mit der Einheit zu Frieden.

Samstag, 04.April
Heute liegen 2h30min an. Es gibt eine Mixtur aus aus: Drei Städte-Tour – dem Ruhrtalradweg und dem Auberg nach 1h40min und nach 2h noch dem Rottweg mit ihren Anstiegen zur Krönung. Wie immer eine schöne Streckenauswahl. Und zum Abschluss kommt als Belohnung ein Kuchenblech  mit einer leckeren Kreation von Käsekuchen mit Mandarinen und Kokos oben drauf. Es war sehr lecker. J
(Anmerkung der Redaktion Danke Iris ;-)

Dienstag, 07.April
Heute gibt es „Bergziegentraining“ (Zitat von Björn). Oder aber die neue Leidenschaft von Marcus und Sonja: „Trail-Training“. Ausnahmsweise geht es ohne Gymnastik zum Ganghoferweg. Hier gibt es einen schnellen Steigungslauf mit eine Länge von ca. 750m und ca.500m leicht Bergab in Trailmanier. Anschließend über eine asphaltierten Weg zum (ca. 450m) im langsamen Tempo weiter runter zum Ausgangspunkt. Dies alles 5mal mit kleinen Pausen.
Zu dieser Einheit gab es verschiedene Meinungen: von Krank über anstrengend bis zur Supereinheit. Aber am Ende waren wie immer alle froh diese Einheit gemacht zu haben.

Samstag, 11.April
Wieder mal Samstag und es gibt einen langen Sauerstofflauf und in Gruppe 1 gibt es heute keinen Kuchen, sondern einen große Portion Waffeln. Hier die Vorbereitung:








 Vor der Belohnung gibt erst einmal einen fantastischen Lauf. Die Friedhofsrunde Rückwärts. Das heißt wir laufen die Berg- und Talläufe von der anderen Seite, was aber auch nicht weniger anstrengend ist. Obwohl die Strecken immer länger werden, gehen die Themen zum Quatschen nicht aus und die Zeit vergeht wie im Flug. Nach gut 2h40min am UnTH wieder angekommen, gibt es jetzt die Belohnung „Waffeln“ in verschiedenen Variationen: Natur, mit Rosinen und als Schokowaffeln.
Eigentlich wollten Sonja und Marcus noch ein paar Kilometer dran hängen, sie hatten wohl Angst keine Waffel abzubekommen und sind sofort mitgekommen. Alle waren zufrieden und der Arbeitsaufwand meiner meiner Frau hatte sich gelohnt. Gruppe 2 ließ sich den Gaumenschmaus auch nicht entgehen und haben fleißig geholfen.


 
Dienstag, 14.April
Heute geht es in den Steinbruch. Bin wie immer gespannt, was da auf uns zukommt. Nach ca. 4km angekommen wird die 1. Runde „relativ“ langsam in der Gruppe gelaufen, bevor jeder sein individuelles Tempo läuft. 10 Runden sind insgesamt angesagt, aber es werden nur neun.
Die Runde ist kurz und knackig (ca.500m). Wie in der Vorwoche werden es Trailsprints in Form einer kleinen 8. Sie enthalten alles was man so beim Traillauf erwarten kann: Harter- und Weicher Boden; Wurzeln; Löcher; knackige An- und Abstige.
Leider bin ich in der 3. Runde umgeknickt und musste die Runde abbrechen. Somit bin ich auf den kürzesten Weg zum Start-/Zielpunkt zurück. Hier habe ich mich etwas länger erholen können. Anschließend habe ich eine „langsame“ Runde gedreht, bevor es im alten Tempo wieder weiter geht. Leider hat es ein oder zwei Runden später, den Bernd erwischt. Er ist gestürzt. Mit leichten Blessuren, die zu sehen waren, ging es für ihn mit Begleitung von Angelika zurück zum UnTH. Hoffentlich ist es nicht so wild, so das er am Samstag wieder dabei ist.
(Anmerkung Bernd geht es laut Angelika ganz gut, sehr schön, Glück gehabt!)





Sonntag, 12. April 2015

Gruppe 2, Rebecca geht / läuf fremd...

Samstag, 04.04.15:
Aufgrund des Sturmes ist das Tempotraining letzten Dienstag ja (leider) ausgefallen. Durch eine Einheit weniger diese Woche fühle ich mich erfrischt und startklar für den langen Samstagslauf, heute wieder für 2:30h angesetzt. Da ich mir immer noch nicht so ganz sicher bin wie meine Beine sich verhalten laufe ich mal mit Gruppe 3 mit. Marc versichert mir dass sie sich immer über neue Bekanntschaften freuen. Heinz und Britta flankieren die Gruppe mit ihren Fahrrädern. Es geht los zur Runde Flughafen kurz „Armutsviertel“, wie Heinz betont. Der Lauf fällt mir relativ leicht und bleibt auch durch Heinz erquickliche Geschichten, bei denen ich teilweise rote Ohren kriege, sehr kurzweilig. Zusätzlich scheint auch noch die Sonne und wir kommen an Wiesen und Feldern vorbei, so ähnlich wie wir die Runde vor 2 Wochen auch schon mit Gruppe 2 gelaufen sind. Nach 2h sind meine Akkus langsam leer und ich merke dass ich mir eine Blase laufe. Jetzt will ich eigentlich nur noch ankommen. Am Ende belohnt mich der Osterhase mit Schokolade. Ich bin erschöpft aber zufrieden.

Dienstag, 07.04.15:
Heute ist Tempotraining: „Hügel mit Aussicht“ zusammen mit Gruppe 3. Nach einer knackigen Gymnastik am Wendehammer trotten wir los Richtung Sechs-Seen-Platte und Aussichtshügel. Frank führt die Gruppe an und leitet uns die erste Steigung hinauf. Am Schluss kommt noch ein kleinerer aber steiler Hügel UND DANN laufen wir auch noch den Turm hoch (wie viele Treppen?). Aline und ich nehmen uns vor sie bei der nächsten Gelegenheit mal durchzuzählen. Oben gibt es eine Runde schöne Aussicht und dann geht’s auch schon wieder runter. Nach vier Durchläufen, die Kirchenglocke läutet sieben Uhr, ist die Einheit beendet und es geht zurück zum Unth. Kurz vor Schluss wird die Gruppe nochmal schneller, „der Frank zieht an“, bemerke ich. Wir versuchen dranzubleiben, puh, das ist aber schwierig nach so einer Einheit. „4:35 min/km waren das!“, sagt Dagmar. Na dann… Hui! Sind wir flott!

Samstag, 11.04.15:
Heute laufe ich nochmal bei Gruppe 3 mit, da ich mich nicht so fit fühle (tiefe Gläser, lange Nächte und so). Außerdem ist meine Cousine Carolin aus dem Urlaub zurück und es ist auch schön mal wieder wie in guten alten Zeiten mit ihr eine Strecke zu bewältigen. Ich bin auch nicht die einzige die aus Gruppe 2 „fremdgeht“. Es geht los zu der Runde Selbeck lang mit Großenbaum. Nach der ersten Etappe mit Rottweg, der mich mehr anstrengt als je zuvor, geht es weiter Richtung Mülheim mit Wiesen und Wald. Wieder einmal freue ich mich über eine abwechslungsreiche Strecke mit schönen Wohnsiedlungen. Nach 10 km stoppen wir plötzlich als wir aus dem Wald hinauskommen und auf einige Häuser treffen. Da steht eine Dame mit einem kleinen Tischchen an dem ein LC Duisburg Zettel klebt und verteilt Banane, Orange und Wasser. Nein wie freundlich, alle freuen sich über diese unerwartete Erfrischung und Nettigkeit. Und danke nochmal an Heinz dass du das so gut organisiert hast! Nach den üblichen 2 Stunden merke ich wieder meine schwindende Kraft, heute aber wenigstens ohne Blasen, da habe ich vorgesorgt. Und meine Kraft- und Dehnübungen für Bein- und Rumpfmuskulatur scheinen auch ihre Wirkungen zu zeigen, denn ich bekomme keine Probleme. Als wir Richtung Sechs-Seen-Platte kommen geht es auch wieder etwas aufwärts mit mir, denn jetzt weiß ich dass es nicht mehr allzu lange ist. Nach 2:39h und 24,3 km kommen wir am Unth an. Heinz hat Kuchen gebacken und Marc verteilt Getränke. Von Dieter gibt es statt Kuchen eine Runners World, auch echt super. Vielen Dank an Gruppe 3, dass ihr mich so schön mitgenommen habt, bei euch hat es mir auch gut gefallen!